Fortbildungsprogramm in Weichteilchirurgie bei Kleintieren

Berufliche Zusatzqualifikation (PGCert. ST Surg. ifevet)

zertifiziert von der

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Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 96 Stunden anerkannt

Fortbildungsprogramm in Weichteilchirurgie bei Kleintieren

Berufliche Zusatzqualifikation (PGCert. ST Surg. ifevet)

zertifiziert von der

Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 96 Stunden anerkannt

Startdatum

12 Dezember 2026

Online-Zeiten

Samstag von 9:00 bis 18:30 Sonntag von 09:00 bis 14:30

Anzahl der Module

16 Module

Format

Online und Präsenzmodul in Deutschland (Oberhaching bei München)

Anzahl der Plätze

16 Plätze

ATF-Stunden

96

Startdatum

12 Dezember 2026

Online-Zeiten

Samstag 9-18:30 Sonntag 9-14:30

Anzahl der Module

16 Module

Format

Online und Präsenzmodul in Deutschland (Oberhaching bei München)

Anzahl der Plätze

16 Plätze

ATF-Stunden

96

Zertifikat

Nach Abschluss dieses postgradualen Fortbildungsprogramms in Weichteilchirurgie bei Kleintieren erhalten Sie ein international anerkanntes Zertifikat mit ECTS-Leistungspunkten, das in Kooperation mit der Universität Nebrija ausgestellt wird und Ihre Qualifikation erweitert:

  • Berufliche Zusatzqualifikation: PGCert. ST Surg. ifevet

  • Zertifikatsbescheinigung: Postgraduate Certificate in Small Animal Soft Tissue Surgery (ifevet)

Eine Qualifikation, die Ihre klinische Kompetenz hervorhebt und Ihnen Sicherheit im Umgang mit komplexen Fällen gibt.

Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 84 Stunden anerkannt. Eine Anerkennung erfolgt ausschließlich bei vollständiger Teilnahme an allen Live-Online sowie den praktischen Modulen.

Lernziele 

  • Anwendung aseptischer und rekonstruktiver Techniken
  • Eigenständige Durchführung häufiger Weichteileingriffe
  • Strukturiertes Vorgehen bei chirurgischen Patienten
  • Management perioperativer Komplikationen
  • Entwicklung klinischer Entscheidungsfähigkeit in OP-Situationen


Besondere Vorteile
 

  • Erfahrene Dozent:innen (ECVS-Diplomates/-Residents, Fachtierärzt:innen)
  • Fallbasierter Unterricht mit hoher Relevanz für die Praxis
  • Kombination aus Theorie und praktischer Anwendung
  • Zugang zu Aufzeichnungen und Lernplattform bis Kursende


Zielgruppe
 

  • Tierärzt:innen mit wenig chirurgischer Erfahrung, die sicher operieren lernen möchten
  • Praktizierende Tierärzt:innen, die ihre Technik und Entscheidungssicherheit verbessern möchten


Prüfungsmodalitäten
 

  • Online-Abschlussprüfung (Multiple Choice) am Kursende
  • Zwei Prüfungstermine zur Auswahl
  • Zusätzlich: freiwilliger Probetest zur Selbstkontrolle

Dr. Eike Christian Kleinert

Leiter des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierarzt für Kleintierchirurgie

Weiterlesen

Dr. Sarah Balmer

Leiterin des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierärztin für Kleintierchirurgie und Fachtierärztin für Bildgebende Diagnostik

Weiterlesen

Dr. Nicola Hörtdörfer

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie

Weiterlesen

Dr. Johannes Schmutterer

Dr. med. vet. Diplomate of the European College of Veterinary Surgeons (ECVS) and Specialist in Small Animal Surgery Senior Surgeon, Frontier Small Animal Specialists, Munich

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Prof. DR. Andrea Meyer-Lindenberg

Langjährige Leitung des Lehrstuhles für Chirurgie der Kleintiere an der LMU München, FTA Chirurgie, FTA Kleintiere

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Felix Valentin Kempf

Spezialist Onkologie

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DR. Anna Trillig

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie, Zusatzbezeichnung Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde beim Klein- und Heimtier

Weiterlesen

DR. Carolin Werres

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie, Leitende Oberärztin Chirurgie

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DR. Theresa Laufer

Dr. med. vet., Fachtierärztin für Kleintierchirurgie

Weiterlesen

Julia Brettner

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie. Dipl. ECVS (European College of Veterinary Surgeons)

Weiterlesen

DR. Frederik Volz

Resident in Training ECVS bei Kleintierklinik LMU München

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MODUL 1: Grundlagen der Weichteilchirurgie, Wundversorgung und Hautchirurgie

Datum: 12. und 13. Dezember 2026

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Verständnis der aseptischen Prinzipien und deren Anwendung im OP
  • Klassifikation chirurgischer Wunden und Auswahl geeigneter Verschlusstechniken
  • Anwendung grundlegender Nahttechniken und chirurgischer Instrumente
  • Einschätzung und Management häufiger Wundheilungsstörungen
  • Einführung in spannungsfreie Wundverschlüsse und einfache rekonstruktive Techniken


Modulzusammenfassung 

Dieses Einstiegsmodul legt das Fundament für alle weiteren chirurgischen Inhalte des Programms. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Grundlagen der aseptischen Technik, der Wundklassifikation und der chirurgischen Nahttechniken. Dabei werden auch typische Fehlerquellen und Komplikationen wie Wunddehiszenz oder Infektion thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der spannungsfreien Wundadaptation und der korrekten Materialwahl für verschiedene Indikationen. Abschließend wird ein Überblick über einfache Hautlappen- und Rekonstruktionstechniken gegeben, die in der täglichen Praxis angewendet werden können.

Referenten/Referentinnen: Dr. Nicola Hörtdörfer, Dr. Eike Kleinert, Dr. Anna Trillig

MODUL 2: Chirurgie von Ohr, Gesicht und oberen Atemwegen (inkl. BOAS)

Datum: 12. und 13. Dezember 2026

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Anatomisches Verständnis des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege
  • Planung und Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe im Bereich Ohr und BOAS
  • Erkennen von Operationsindikationen und postoperativen Komplikationen
  • Auswahl geeigneter chirurgischer Zugänge bei Gesichts- und Rachenpathologien
  • Management und Nachsorge von Patienten mit Atemwegserkrankungen


Modulzusammenfassung:

Dieses Modul vermittelt praxisrelevante chirurgische Zugänge zu häufigen Erkrankungen des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege. Behandelt werden Operationstechniken wie die laterale Gehörgangsresektion, die Totalohrresektion mit Bullazugang (TECA/LBO) sowie die chirurgische Therapie des Brachycephalensyndroms (BOAS). Die Teilnehmenden lernen, wie man Staphylektomien, Nasenlocherweiterungen und Tonsillektomien sicher plant und durchführt. Neben der operativen Technik stehen auch die präoperative Auswahl geeigneter Patienten sowie das perioperative Management (Komplikationen, Schwellungen, Schmerztherapie) im Fokus.

Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig

MODUL 3: Gastrointestinale Chirurgie I – Mundhöhle, Speicheldrüsen, Ösophagus

Datum: 16. und 17. Januar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Planung und Durchführung von Eingriffen in der Mundhöhle und an den Speicheldrüsen
  • Anwendung chirurgischer Techniken im Bereich des Ösophagus


Modulzusammenfassung:

Dieses Modul vermittelt praxisnahe chirurgische Techniken zur Behandlung von Erkrankungen der vorderen gastrointestinalen Abschnitte. Thematisiert werden Operationen im Bereich der Mundhöhle (z. B. Lippenspalte, Gaumenspalte), der Speicheldrüsen (Sialadenektomie) sowie Ösophagus-Chirurgie (Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomien bei z.B. ösophagealen Fremdkörpern und weitere).

Referenten/Referentinnen: Julia Brettner

MODUL 4: Gastrointestinale Chirurgie II – Magen, Dünndarm, Dickdarm

Datum: 16. und 17. Januar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Durchführung chirurgischer Eingriffe am Magen, Dünndarm, Dickdarm
  • Einschätzung der chirurgischen Indikationen bei GI-Erkrankungen
  • Umsetzung sicherer Nahttechniken und Leckagekontrolle im Magen-Darm-Trakt
  • Management typischer postoperativer Komplikationen


Modulzusammenfassung:

Dieses Modul befasst sich mit den verbleibenden Abschnitten des Gastrointestinaltrakts und den angrenzenden Weichteilstrukturen. Im Fokus stehen Magen- und Dünndarmchirurgie (Gastrotomie, Gastropexie, Enterotomie, Enterektomie) sowie Operationen am Dickdarm (Typhlektomie, subtotale Colektomie, Colotomie). Die Teilnehmenden lernen, wie man intraoperative Leckagetests durchführt, die Versorgung des GI-Trakts strukturiert plant und die Risiken postoperativer Dehiszenzen minimiert. Ergänzt wird das Modul durch Empfehlungen zum Flüssigkeitsmanagement und zur perioperativen Antibiose bei GI-Eingriffen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Theresa Laufer

MODUL 5: Perinealregion und Hernien (inklusive Zwerchfellhernien)

Datum: 6. und 7. Februar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Chirurgische Erkrankungen von Rektum und Anus
  • Beurteilung und Versorgung perinealer Hernien und Weichteildefekte
  • Erlernen der Techniken zur Sakuladrüsenentfernung und Analbeutelchirurgie
  • Anwendung spannungsfreier Hernienrekonstruktionen
  • Erkennen und Vermeiden typischer Komplikationen in der Perinealregion


Modulzusammenfassung:

Chirurgische Verfahren zur Versorgung perinealer Hernien und Techniken zur Entfernung der Analbeutel (Sakkulectomie). Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Rekonstruktion komplexer perinealer Defekte besprochen. Weiterführend werden verschiedene Arten von Hernien (abdominale, skrotale, umbilicale) sowie die Zwerchfellshernie und einfachere sowie komplexe Herniorrhaphie-Techniken behandelt. Ein besonderer Stellenwert liegt auf der differenzierten Indikationsstellung, der Wahl geeigneter Nahttechniken sowie der postoperativen Schmerz- und Komplikationskontrolle.

Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg

MODUL 6: Endokrine und hepatobiliäre Chirurgie

Datum: 6. und 7. Februar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Verständnis der Anatomie und vaskulären Versorgung von Leber, Pankreas, Milz und Nebennieren, sowie der Schilddrüse
  • Durchführung häufiger Eingriffe an Leber, Gallenblase, Milz, Pankreas, Nebenniere und Schilddrüse
  • Erkennen chirurgisch relevanter endokriner Erkrankungen
  • Auswahl geeigneter Operationstechniken bei Tumoren und Fehlbildungen
  • Management intra- und postoperativer Risiken bei Organoperationen


Modulzusammenfassung

In diesem Modul werden die häufigsten chirurgischen Indikationen im Bereich der endokrinen Organe und hepatobiliären Strukturen behandelt. Besprochen werden Techniken wie Leberbiopsie, Lobektomie, Cholezystektomie, partielle Pankreatektomie, Adrenalektomie, (Para)Thyreoidektomie und Splenektomie. Die Teilnehmenden lernen, wie man vaskuläre Anomalien wie portosystemische Shunts operativ angeht und wie man die Risiken bei Eingriffen an hochvaskularisierten Organen einschätzt und kontrolliert. Ergänzt wird das Modul durch praktische Hinweise zur Bildgebung, zur präoperativen Stabilisierung sowie zur differenzierten Nachsorge.

Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Felix Kempf

MODUL 7: Praktische Übungen I: Nahttechniken, Haut- und Wundversorgungen

Datum: 20. und 21. Februar 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Umsetzung grundlegender chirurgischer Techniken an Kadavermodellen
  • Erlernen verschiedener Nahttechniken
  • Durchführung spannungsfreier Wundverschlüsse
  • Optimierung manueller Fähigkeiten und Gewebeschonung


Modulzusammenfassung: 

Dieses praktische Modul bietet eine intensive Übungseinheit zu den zentralen Themen des ersten Kurswochenendes. Die Teilnehmenden trainieren Naht- und Gewebetechniken als Grundlage für alle weiteren praktischen Übungen. Ziel ist es, eine solide Grundlage für die selbstständige Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe zu schaffen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert

MODUL 8: Praktische Übungen II: Chirurgie des Kopfes, Perinealregion und Hernien

Datum: 20. und 21. Februar 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele:

  • Gehörgangsresektionen, Bullaosteotomie
  • Enukleation
  • Sialadenektomie, Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomie
  • Versorgung perinealer Hernien und Analbeutelchirurgie
  • Versorgung von Zwerchfellhernien und weiteren Hernien (abdominal, ..)


Modulzusammenfassung:

Im zweiten praktischen Modul werden chirurgische Eingriffe im Kopfbereich (Excl. BOAS) durchgeführt. Die Teilnehmer erlernen Gehörgangsresektionen und Speicheldrüsenentfernung sowie die Augapfelentfernung. Auch Eingriffe an der Speiseröhre werden mit durchgeführt. Ein weiterer Bestandteil des Übungswochenendes ist die chirurgische Versorgung perinealer Hernien, sowie Zwerchfellhernien und Hernien anderer Art.

Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert

MODUL 9: Thoraxchirurgie und Zugangstechniken

Datum: 6. und 7. März 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Planung und Durchführung chirurgischer Zugänge zum Thoraxraum
  • Identifikation thorakaler Strukturen und Auswahl des geeigneten Zugangswegs
  • Anwendung gängiger Techniken bei Pleura- und Lungenerkrankungen
  • Verständnis von Drainagetechniken und thorakaler Verschlusstechnik
  • Einschätzung des perioperativen Risikos und Management postoperativer Komplikationen


Modulzusammenfassung:

In diesem Modul werden die Grundlagen der Thoraxchirurgie bei Kleintieren behandelt, mit besonderem Fokus auf den Zugang zur Brusthöhle. Die Teilnehmenden lernen interkostale Zugänge und die mediane Sternotomie als Standardverfahren kennen. Es werden häufige Indikationen wie Thoraxtrauma, pulmonale Massen und Pleuraergüsse diskutiert. Neben den Operationstechniken werden die Platzierung von Thoraxdrainagen, die Wiederherstellung des Unterdrucks und die postoperative Überwachung behandelt. Die Entscheidungskriterien zur Wahl des chirurgischen Zugangs werden anhand klinischer Fallbeispiele vertieft.

Referenten/Referentinnen: Dr. Carolin Werres, Felix Kempf

MODUL 10: Onkologische Chirurgie und Resektionstechniken

Datum: 6. und 7. März 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Einführung in die Prinzipien und Besonderheiten der onkologischen Chirurgie
  • Behandlung wichtiger Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme
  • Begleitende Therapiemöglichkeiten abseits der Chirurgie


Modulzusammenfassung: 

Dieses Modul beschäftigt sich mit dem großen Gebiet der onkologischen Chirurgie. Es bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme, häufig durchgeführte onkologische Operationstechniken werden genauer beleuchtet. Zudem werden Themen wie weiterführende Behandlung mittels Chemotherapie oder Strahlentherapie besprochen. Auch die unerlässliche Zusammenarbeit zwischen Internistik und Chirurgie wird thematisiert.

Referenten/Referentinnen: Felix Kempf

MODUL 11: Praktische Übungen III – BOAS, Magen-Darmtrakt und Milz

Datum: 10. und 11. April 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Durchführung von BOAS-Operationen
  • Anwendung gastrointestinaler Standardverfahren (Enterotomie, Gastrotomie, Anastomosen)
  • Techniken der Splenektomie


Modulzusammenfassung: 

Das zweite praktische Wochenende steht im Fokus der gastrointestinalen Chirurgie. Eingriffe wie Enterotomie und Gastrotomie werden an Kadavermodellen umgesetzt und mit Techniken zur Leckagekontrolle kombiniert. Weiterführend werden Techniken der Splenektomie erlernt. Das Modul wird durch die einzelnen Eingriffe im Bereich der BOAS-Chirurgie (z. B. Gaumensegelkürzung, Nasenlocherweiterung) abgerundet.


Referenten/Referentinnen:
Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert

MODUL 12: Praktische Übungen IV – Magen-Darmtrakt, Milz, Thoraxchirurgie

Datum: 10. und 11. April 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Vertiefung der Eingriffe am Magen-Darm-Trakt
  • Thoraxzugänge
  • Lungenlappenresektionen
  • Perikardfenestration


Modulzusammenfassung: 

Im zweiten Teil des Wochenendes werden die erlernten Fähigkeiten der Magen-Darm-Chirurgie noch weiter vertieft und weitere Eingriffe durchgeführt. Die Splenektomie wird mit unterschiedlichen Methoden erlernt. Weiterführend werden Zugangstechniken zur Brusthöhle geübt incl. Drainagetechniken sowie Lungenlappenresektionen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert

MODUL 13: Chirurgie der Geschlechtsorgane bei Kleintieren

Datum: 8. und 9. Mai 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe an den weiblichen und männlichen Genitalorganen
  • Anwendung sicherer Techniken bei Kastration, Ovariohysterektomie und Episiotomie
  • Chirurgisches Management von Erkrankungen der Prostata, des Penis und des Präputiums
  • Beurteilung der Indikation bei urogenitalen Neoplasien und Fehlbildungen
  • Kenntnis der Besonderheiten bei geschlechtsbezogenen Komplikationen


Modulzusammenfassung: 

Dieses Modul widmet sich der chirurgischen Versorgung des weiblichen und männlichen Fortpflanzungstrakts. Im Vordergrund stehen bewährte Standardverfahren wie Ovariektomie, Ovariohysterektomie, Orchiektomie sowie fortgeschrittene Eingriffe bei pathologischen Veränderungen von Prostata, Penis oder Vulva. Die Teilnehmenden lernen praxisrelevante Techniken zur Episiotomie, Penektomie, zur Prostataomentalisierung und zur Versorgung kongenitaler Anomalien. Besonderes Augenmerk liegt auf dem chirurgischen Umgang mit genitalen Tumoren, perioperativer Hygiene und schmerzadaptierter Nachsorge.

Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Dr. Frederik Volz

MODUL 14: Urologische Chirurgie – Niere, Ureter, Blase, Urethra

Datum: 8. und 9. Mai 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Anatomisches Verständnis der ableitenden Harnwege und deren chirurgischer Zugänge
  • Durchführung grundlegender Eingriffe an Niere, Ureter, Harnblase und Urethra
  • Indikationsstellung bei urologischen Notfällen und chronischen Erkrankungen
  • Planung und Umsetzung geeigneter Ureter- und Blasenchirurgien
  • Nachsorge und Komplikationsmanagement bei urologischen Eingriffen
  •  


Modulzusammenfassung: 

Dieses Modul behandelt chirurgische Verfahren zur Versorgung häufiger Erkrankungen des Harntrakts. Thematisiert werden Operationen wie Nephroureterektomie, Zystotomie, partielle Zystektomie, Urethrotomie und Urethrostomie (präskrotal, perineal, perineal-subtotal). Ergänzt wird der Inhalt durch Strategien zur Behandlung von Harnröhrenobstruktionen, der operativen Entfernung von Urolithen sowie dem Einsatz von Kathetersystemen und Stents. Die Teilnehmenden erwerben klinische Entscheidungsfähigkeit zur Auswahl invasiver vs. konservativer Maßnahmen und vertiefen ihr Wissen im Management postoperativer Komplikationen wie Harninkontinenz oder Stenosen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Frederik Volz

MODUL 15: Praktische Übungen V – Urogenitaltrakt, Leber, endokrinologische Chirurgie

Datum: 5. und 6. Juni 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Durchführung häufiger urologischer Eingriffe: Zystotomie, Urethrostomie, Nephrektomie
  • Leberchirurgie (Lobektomie, Biopsie)
  • Operative Versorgung endokriner Organe (z. Adrenalektomie, Pankreatektomie)
  • Optimierung chirurgischer Routinen und OP-Abläufe
  •  

Modulzusammenfassung: 

Im fünften praktischen Modul liegt der Fokus auf Eingriffen an den urogenitalen, hepatobiliären und endokrinen Organen. Die Teilnehmenden führen Zystotomien und Nephrektomien durch und erlernen Verfahren zur Leber- und Nebennierenchirurgie. Besonderes Augenmerk liegt auf der schonenden Gewebehandhabung, dem blutungsarmen Operieren und der Vermeidung postoperativer Komplikationen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer

MODUL 16: Praktische Übungen VI – Onkologische Chirurgie

Datum: 5. und 6. Juni 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Hautlappenplastiken (Verschiebeplastiken, Arterienlappenplastiken)
  • Anwendung lokaler Rekonstruktionstechniken bei Haut- und Weichteildefekten
  • Verbesserung chirurgischer Planung und Schnittführung
  • Anwendung onkologischer Resektionstechniken (Tumorfreischnitt, Mastektomie, Lymphknotenexzision)
  • Integration rekonstruktiver Verfahren nach Tumorresektionen
  • Analdrüsenentfernung


Modulzusammenfassung: 

Das letzte praktische Modul fokussiert sich auf rekonstruktive Hauttechniken und onkologische Chirurgie. Geübt werden unter anderem Hautlappen wie H-Plastik, lokale Rotationslappen sowie die Versorgung komplexer Wundsituationen mittels Arterienlappenplastiken. Die Teilnehmenden stärken ihre Planungssicherheit für rekonstruktive Eingriffe und verbessern ihr Gespür für spannungsfreie Nahtführung und Wundadaption. Zudem erlernen die Teilnehmenden onkologische Eingriffe wie Tumorexzisionen mit adäquaten Sicherheitsabständen und anschließender Defektdeckung durch Lappentechniken. Ergänzt wird das Training durch Techniken der Sakuladrüsenentfernung.

Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer

Preis des postgradualen Fortbildungsprogramms

Offizieller Programmpreis: 8.500 €

Dieser Preis beinhaltet:

  • PGCert. ifevet mit universitärem Zertifikat und ECTS-Leistungspunkten
  • Offizielle Prüfung (2 Prüfungsmöglichkeiten inklusive)
  • Vollständiger Zugang zur Lernplattform
  • Live-Webinare und akademische Lehrmaterialien
  • Keine späteren Zusatzkosten

*Hinweis: Das digitale Zertifikat ist im Programmpreis enthalten.

Nur bei Anforderung des universitären Zertifikats in physischer Form fällt eine zusätzliche, von der Universität erhobene Gebühr für Ausstellung und Versand an: 70 € (Europa) / 180 $ (außerhalb Europas).

Zahlungsmodalitäten

  • Zinsfreie Ratenzahlung (Optionen und Sonderkonditionen auf Anfrage verfügbar)
  • Einmalzahlung. Beinhaltet das vollständige Programm und die offizielle Prüfung

Zahlungsbedingungen

Die Anmeldung wird durch die Zahlung der Anmeldegebühr verbindlich.
Die verbleibenden Raten bei Ratenzahlung erfolgen per Bankeinzug in den ersten Tagen eines jeden Monats.
Alle Zahlungen müssen vor Abschluss des Programms vollständig geleistet sein.

Jetzt unverbindlich Informationen zu den Zahlungsbedingungen und Zahlungsmöglichkeiten dieses Kurses anfordern

Zertifikat der Universidad Nebrija mit ECTS-Leistungspunkten

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Weitere Informationen

Zertifikat

Nach Abschluss dieses postgradualen Fortbildungsprogramms in Weichteilchirurgie bei Kleintieren erhalten Sie ein international anerkanntes Zertifikat mit ECTS-Leistungspunkten, das in Kooperation mit der Universität Nebrija ausgestellt wird und Ihre Qualifikation erweitert:

  • Berufliche Zusatzqualifikation: PGCert. ST Surg. ifevet

  • Zertifikatsbescheinigung: Postgraduate Certificate in Small Animal Soft Tissue Surgery (ifevet)

Eine Qualifikation, die Ihre klinische Kompetenz hervorhebt und Ihnen Sicherheit im Umgang mit komplexen Fällen gibt.

Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 84 Stunden anerkannt. Eine Anerkennung erfolgt ausschließlich bei vollständiger Teilnahme an allen Live-Online sowie den praktischen Modulen.

Lernziele 

  • Anwendung aseptischer und rekonstruktiver Techniken
  • Eigenständige Durchführung häufiger Weichteileingriffe
  • Strukturiertes Vorgehen bei chirurgischen Patienten
  • Management perioperativer Komplikationen
  • Entwicklung klinischer Entscheidungsfähigkeit in OP-Situationen


Besondere Vorteile
 

  • Erfahrene Dozent:innen (ECVS-Diplomates/-Residents, Fachtierärzt:innen)
  • Fallbasierter Unterricht mit hoher Relevanz für die Praxis
  • Kombination aus Theorie und praktischer Anwendung
  • Zugang zu Aufzeichnungen und Lernplattform bis Kursende


Zielgruppe
 

  • Tierärzt:innen mit wenig chirurgischer Erfahrung, die sicher operieren lernen möchten
  • Praktizierende Tierärzt:innen, die ihre Technik und Entscheidungssicherheit verbessern möchten


Prüfungsmodalitäten
 

  • Online-Abschlussprüfung (Multiple Choice) am Kursende
  • Zwei Prüfungstermine zur Auswahl
  • Zusätzlich: freiwilliger Probetest zur Selbstkontrolle

Dr. Eike Christian Kleinert

Leiter des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierarzt für Kleintierchirurgie

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Dr. Sarah Balmer

Leiterin des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierärztin für Kleintierchirurgie und Fachtierärztin für Bildgebende Diagnostik

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Dr. Nicola Hörtdörfer

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie

Weiterlesen

Dr. Johannes Schmutterer

Dr. med. vet. Diplomate of the European College of Veterinary Surgeons (ECVS) and Specialist in Small Animal Surgery Senior Surgeon, Frontier Small Animal Specialists, Munich

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Prof. DR. Andrea Meyer-Lindenberg

Langjährige Leitung des Lehrstuhles für Chirurgie der Kleintiere an der LMU München, FTA Chirurgie, FTA Kleintiere

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Felix Valentin Kempf

Spezialist Onkologie

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DR. Anna Trillig

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie, Zusatzbezeichnung Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde beim Klein- und Heimtier

Weiterlesen

DR. Carolin Werres

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie, Leitende Oberärztin Chirurgie

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DR. Theresa Laufer

Dr. med. vet., Fachtierärztin für Kleintierchirurgie

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Julia Brettner

Fachtierärztin für Kleintierchirurgie. Dipl. ECVS (European College of Veterinary Surgeons)

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DR. Frederik Volz

Resident in Training ECVS bei Kleintierklinik LMU München

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MODUL 1: Grundlagen der Weichteilchirurgie, Wundversorgung und Hautchirurgie

Datum: 12. und 13. Dezember 2026

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Verständnis der aseptischen Prinzipien und deren Anwendung im OP
  • Klassifikation chirurgischer Wunden und Auswahl geeigneter Verschlusstechniken
  • Anwendung grundlegender Nahttechniken und chirurgischer Instrumente
  • Einschätzung und Management häufiger Wundheilungsstörungen
  • Einführung in spannungsfreie Wundverschlüsse und einfache rekonstruktive Techniken


Modulzusammenfassung 

Dieses Einstiegsmodul legt das Fundament für alle weiteren chirurgischen Inhalte des Programms. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Grundlagen der aseptischen Technik, der Wundklassifikation und der chirurgischen Nahttechniken. Dabei werden auch typische Fehlerquellen und Komplikationen wie Wunddehiszenz oder Infektion thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der spannungsfreien Wundadaptation und der korrekten Materialwahl für verschiedene Indikationen. Abschließend wird ein Überblick über einfache Hautlappen- und Rekonstruktionstechniken gegeben, die in der täglichen Praxis angewendet werden können.

Referenten/Referentinnen: Dr. Nicola Hörtdörfer, Dr. Eike Kleinert, Dr. Anna Trillig

MODUL 2: Chirurgie von Ohr, Gesicht und oberen Atemwegen (inkl. BOAS)

Datum: 12. und 13. Dezember 2026

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Anatomisches Verständnis des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege
  • Planung und Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe im Bereich Ohr und BOAS
  • Erkennen von Operationsindikationen und postoperativen Komplikationen
  • Auswahl geeigneter chirurgischer Zugänge bei Gesichts- und Rachenpathologien
  • Management und Nachsorge von Patienten mit Atemwegserkrankungen


Modulzusammenfassung:

Dieses Modul vermittelt praxisrelevante chirurgische Zugänge zu häufigen Erkrankungen des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege. Behandelt werden Operationstechniken wie die laterale Gehörgangsresektion, die Totalohrresektion mit Bullazugang (TECA/LBO) sowie die chirurgische Therapie des Brachycephalensyndroms (BOAS). Die Teilnehmenden lernen, wie man Staphylektomien, Nasenlocherweiterungen und Tonsillektomien sicher plant und durchführt. Neben der operativen Technik stehen auch die präoperative Auswahl geeigneter Patienten sowie das perioperative Management (Komplikationen, Schwellungen, Schmerztherapie) im Fokus.

Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig

MODUL 3: Gastrointestinale Chirurgie I – Mundhöhle, Speicheldrüsen, Ösophagus

Datum: 16. und 17. Januar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Planung und Durchführung von Eingriffen in der Mundhöhle und an den Speicheldrüsen
  • Anwendung chirurgischer Techniken im Bereich des Ösophagus


Modulzusammenfassung:

Dieses Modul vermittelt praxisnahe chirurgische Techniken zur Behandlung von Erkrankungen der vorderen gastrointestinalen Abschnitte. Thematisiert werden Operationen im Bereich der Mundhöhle (z. B. Lippenspalte, Gaumenspalte), der Speicheldrüsen (Sialadenektomie) sowie Ösophagus-Chirurgie (Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomien bei z.B. ösophagealen Fremdkörpern und weitere).

Referenten/Referentinnen: Julia Brettner

MODUL 4: Gastrointestinale Chirurgie II – Magen, Dünndarm, Dickdarm

Datum: 16. und 17. Januar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Durchführung chirurgischer Eingriffe am Magen, Dünndarm, Dickdarm
  • Einschätzung der chirurgischen Indikationen bei GI-Erkrankungen
  • Umsetzung sicherer Nahttechniken und Leckagekontrolle im Magen-Darm-Trakt
  • Management typischer postoperativer Komplikationen


Modulzusammenfassung:

Dieses Modul befasst sich mit den verbleibenden Abschnitten des Gastrointestinaltrakts und den angrenzenden Weichteilstrukturen. Im Fokus stehen Magen- und Dünndarmchirurgie (Gastrotomie, Gastropexie, Enterotomie, Enterektomie) sowie Operationen am Dickdarm (Typhlektomie, subtotale Colektomie, Colotomie). Die Teilnehmenden lernen, wie man intraoperative Leckagetests durchführt, die Versorgung des GI-Trakts strukturiert plant und die Risiken postoperativer Dehiszenzen minimiert. Ergänzt wird das Modul durch Empfehlungen zum Flüssigkeitsmanagement und zur perioperativen Antibiose bei GI-Eingriffen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Theresa Laufer

MODUL 5: Perinealregion und Hernien (inklusive Zwerchfellhernien)

Datum: 6. und 7. Februar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Chirurgische Erkrankungen von Rektum und Anus
  • Beurteilung und Versorgung perinealer Hernien und Weichteildefekte
  • Erlernen der Techniken zur Sakuladrüsenentfernung und Analbeutelchirurgie
  • Anwendung spannungsfreier Hernienrekonstruktionen
  • Erkennen und Vermeiden typischer Komplikationen in der Perinealregion


Modulzusammenfassung:

Chirurgische Verfahren zur Versorgung perinealer Hernien und Techniken zur Entfernung der Analbeutel (Sakkulectomie). Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Rekonstruktion komplexer perinealer Defekte besprochen. Weiterführend werden verschiedene Arten von Hernien (abdominale, skrotale, umbilicale) sowie die Zwerchfellshernie und einfachere sowie komplexe Herniorrhaphie-Techniken behandelt. Ein besonderer Stellenwert liegt auf der differenzierten Indikationsstellung, der Wahl geeigneter Nahttechniken sowie der postoperativen Schmerz- und Komplikationskontrolle.

Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg

MODUL 6: Endokrine und hepatobiliäre Chirurgie

Datum: 6. und 7. Februar 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Verständnis der Anatomie und vaskulären Versorgung von Leber, Pankreas, Milz und Nebennieren, sowie der Schilddrüse
  • Durchführung häufiger Eingriffe an Leber, Gallenblase, Milz, Pankreas, Nebenniere und Schilddrüse
  • Erkennen chirurgisch relevanter endokriner Erkrankungen
  • Auswahl geeigneter Operationstechniken bei Tumoren und Fehlbildungen
  • Management intra- und postoperativer Risiken bei Organoperationen


Modulzusammenfassung

In diesem Modul werden die häufigsten chirurgischen Indikationen im Bereich der endokrinen Organe und hepatobiliären Strukturen behandelt. Besprochen werden Techniken wie Leberbiopsie, Lobektomie, Cholezystektomie, partielle Pankreatektomie, Adrenalektomie, (Para)Thyreoidektomie und Splenektomie. Die Teilnehmenden lernen, wie man vaskuläre Anomalien wie portosystemische Shunts operativ angeht und wie man die Risiken bei Eingriffen an hochvaskularisierten Organen einschätzt und kontrolliert. Ergänzt wird das Modul durch praktische Hinweise zur Bildgebung, zur präoperativen Stabilisierung sowie zur differenzierten Nachsorge.

Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Felix Kempf

MODUL 7: Praktische Übungen I: Nahttechniken, Haut- und Wundversorgungen

Datum: 20. und 21. Februar 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Umsetzung grundlegender chirurgischer Techniken an Kadavermodellen
  • Erlernen verschiedener Nahttechniken
  • Durchführung spannungsfreier Wundverschlüsse
  • Optimierung manueller Fähigkeiten und Gewebeschonung


Modulzusammenfassung: 

Dieses praktische Modul bietet eine intensive Übungseinheit zu den zentralen Themen des ersten Kurswochenendes. Die Teilnehmenden trainieren Naht- und Gewebetechniken als Grundlage für alle weiteren praktischen Übungen. Ziel ist es, eine solide Grundlage für die selbstständige Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe zu schaffen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert

MODUL 8: Praktische Übungen II: Chirurgie des Kopfes, Perinealregion und Hernien

Datum: 20. und 21. Februar 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele:

  • Gehörgangsresektionen, Bullaosteotomie
  • Enukleation
  • Sialadenektomie, Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomie
  • Versorgung perinealer Hernien und Analbeutelchirurgie
  • Versorgung von Zwerchfellhernien und weiteren Hernien (abdominal, ..)


Modulzusammenfassung:

Im zweiten praktischen Modul werden chirurgische Eingriffe im Kopfbereich (Excl. BOAS) durchgeführt. Die Teilnehmer erlernen Gehörgangsresektionen und Speicheldrüsenentfernung sowie die Augapfelentfernung. Auch Eingriffe an der Speiseröhre werden mit durchgeführt. Ein weiterer Bestandteil des Übungswochenendes ist die chirurgische Versorgung perinealer Hernien, sowie Zwerchfellhernien und Hernien anderer Art.

Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert

MODUL 9: Thoraxchirurgie und Zugangstechniken

Datum: 6. und 7. März 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele:

  • Planung und Durchführung chirurgischer Zugänge zum Thoraxraum
  • Identifikation thorakaler Strukturen und Auswahl des geeigneten Zugangswegs
  • Anwendung gängiger Techniken bei Pleura- und Lungenerkrankungen
  • Verständnis von Drainagetechniken und thorakaler Verschlusstechnik
  • Einschätzung des perioperativen Risikos und Management postoperativer Komplikationen


Modulzusammenfassung:

In diesem Modul werden die Grundlagen der Thoraxchirurgie bei Kleintieren behandelt, mit besonderem Fokus auf den Zugang zur Brusthöhle. Die Teilnehmenden lernen interkostale Zugänge und die mediane Sternotomie als Standardverfahren kennen. Es werden häufige Indikationen wie Thoraxtrauma, pulmonale Massen und Pleuraergüsse diskutiert. Neben den Operationstechniken werden die Platzierung von Thoraxdrainagen, die Wiederherstellung des Unterdrucks und die postoperative Überwachung behandelt. Die Entscheidungskriterien zur Wahl des chirurgischen Zugangs werden anhand klinischer Fallbeispiele vertieft.

Referenten/Referentinnen: Dr. Carolin Werres, Felix Kempf

MODUL 10: Onkologische Chirurgie und Resektionstechniken

Datum: 6. und 7. März 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Einführung in die Prinzipien und Besonderheiten der onkologischen Chirurgie
  • Behandlung wichtiger Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme
  • Begleitende Therapiemöglichkeiten abseits der Chirurgie


Modulzusammenfassung: 

Dieses Modul beschäftigt sich mit dem großen Gebiet der onkologischen Chirurgie. Es bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme, häufig durchgeführte onkologische Operationstechniken werden genauer beleuchtet. Zudem werden Themen wie weiterführende Behandlung mittels Chemotherapie oder Strahlentherapie besprochen. Auch die unerlässliche Zusammenarbeit zwischen Internistik und Chirurgie wird thematisiert.

Referenten/Referentinnen: Felix Kempf

MODUL 11: Praktische Übungen III – BOAS, Magen-Darmtrakt und Milz

Datum: 10. und 11. April 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Durchführung von BOAS-Operationen
  • Anwendung gastrointestinaler Standardverfahren (Enterotomie, Gastrotomie, Anastomosen)
  • Techniken der Splenektomie


Modulzusammenfassung: 

Das zweite praktische Wochenende steht im Fokus der gastrointestinalen Chirurgie. Eingriffe wie Enterotomie und Gastrotomie werden an Kadavermodellen umgesetzt und mit Techniken zur Leckagekontrolle kombiniert. Weiterführend werden Techniken der Splenektomie erlernt. Das Modul wird durch die einzelnen Eingriffe im Bereich der BOAS-Chirurgie (z. B. Gaumensegelkürzung, Nasenlocherweiterung) abgerundet.


Referenten/Referentinnen:
Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert

MODUL 12: Praktische Übungen IV – Magen-Darmtrakt, Milz, Thoraxchirurgie

Datum: 10. und 11. April 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Vertiefung der Eingriffe am Magen-Darm-Trakt
  • Thoraxzugänge
  • Lungenlappenresektionen
  • Perikardfenestration


Modulzusammenfassung: 

Im zweiten Teil des Wochenendes werden die erlernten Fähigkeiten der Magen-Darm-Chirurgie noch weiter vertieft und weitere Eingriffe durchgeführt. Die Splenektomie wird mit unterschiedlichen Methoden erlernt. Weiterführend werden Zugangstechniken zur Brusthöhle geübt incl. Drainagetechniken sowie Lungenlappenresektionen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert

MODUL 13: Chirurgie der Geschlechtsorgane bei Kleintieren

Datum: 8. und 9. Mai 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe an den weiblichen und männlichen Genitalorganen
  • Anwendung sicherer Techniken bei Kastration, Ovariohysterektomie und Episiotomie
  • Chirurgisches Management von Erkrankungen der Prostata, des Penis und des Präputiums
  • Beurteilung der Indikation bei urogenitalen Neoplasien und Fehlbildungen
  • Kenntnis der Besonderheiten bei geschlechtsbezogenen Komplikationen


Modulzusammenfassung: 

Dieses Modul widmet sich der chirurgischen Versorgung des weiblichen und männlichen Fortpflanzungstrakts. Im Vordergrund stehen bewährte Standardverfahren wie Ovariektomie, Ovariohysterektomie, Orchiektomie sowie fortgeschrittene Eingriffe bei pathologischen Veränderungen von Prostata, Penis oder Vulva. Die Teilnehmenden lernen praxisrelevante Techniken zur Episiotomie, Penektomie, zur Prostataomentalisierung und zur Versorgung kongenitaler Anomalien. Besonderes Augenmerk liegt auf dem chirurgischen Umgang mit genitalen Tumoren, perioperativer Hygiene und schmerzadaptierter Nachsorge.

Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Dr. Frederik Volz

MODUL 14: Urologische Chirurgie – Niere, Ureter, Blase, Urethra

Datum: 8. und 9. Mai 2027

Format: Streaming

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Anatomisches Verständnis der ableitenden Harnwege und deren chirurgischer Zugänge
  • Durchführung grundlegender Eingriffe an Niere, Ureter, Harnblase und Urethra
  • Indikationsstellung bei urologischen Notfällen und chronischen Erkrankungen
  • Planung und Umsetzung geeigneter Ureter- und Blasenchirurgien
  • Nachsorge und Komplikationsmanagement bei urologischen Eingriffen
  •  


Modulzusammenfassung: 

Dieses Modul behandelt chirurgische Verfahren zur Versorgung häufiger Erkrankungen des Harntrakts. Thematisiert werden Operationen wie Nephroureterektomie, Zystotomie, partielle Zystektomie, Urethrotomie und Urethrostomie (präskrotal, perineal, perineal-subtotal). Ergänzt wird der Inhalt durch Strategien zur Behandlung von Harnröhrenobstruktionen, der operativen Entfernung von Urolithen sowie dem Einsatz von Kathetersystemen und Stents. Die Teilnehmenden erwerben klinische Entscheidungsfähigkeit zur Auswahl invasiver vs. konservativer Maßnahmen und vertiefen ihr Wissen im Management postoperativer Komplikationen wie Harninkontinenz oder Stenosen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Frederik Volz

MODUL 15: Praktische Übungen V – Urogenitaltrakt, Leber, endokrinologische Chirurgie

Datum: 5. und 6. Juni 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Durchführung häufiger urologischer Eingriffe: Zystotomie, Urethrostomie, Nephrektomie
  • Leberchirurgie (Lobektomie, Biopsie)
  • Operative Versorgung endokriner Organe (z. Adrenalektomie, Pankreatektomie)
  • Optimierung chirurgischer Routinen und OP-Abläufe
  •  

Modulzusammenfassung: 

Im fünften praktischen Modul liegt der Fokus auf Eingriffen an den urogenitalen, hepatobiliären und endokrinen Organen. Die Teilnehmenden führen Zystotomien und Nephrektomien durch und erlernen Verfahren zur Leber- und Nebennierenchirurgie. Besonderes Augenmerk liegt auf der schonenden Gewebehandhabung, dem blutungsarmen Operieren und der Vermeidung postoperativer Komplikationen.

Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer

MODUL 16: Praktische Übungen VI – Onkologische Chirurgie

Datum: 5. und 6. Juni 2027

Format: Präsenzveranstaltung

Kompetenzen und Lernziele: 

  • Hautlappenplastiken (Verschiebeplastiken, Arterienlappenplastiken)
  • Anwendung lokaler Rekonstruktionstechniken bei Haut- und Weichteildefekten
  • Verbesserung chirurgischer Planung und Schnittführung
  • Anwendung onkologischer Resektionstechniken (Tumorfreischnitt, Mastektomie, Lymphknotenexzision)
  • Integration rekonstruktiver Verfahren nach Tumorresektionen
  • Analdrüsenentfernung


Modulzusammenfassung: 

Das letzte praktische Modul fokussiert sich auf rekonstruktive Hauttechniken und onkologische Chirurgie. Geübt werden unter anderem Hautlappen wie H-Plastik, lokale Rotationslappen sowie die Versorgung komplexer Wundsituationen mittels Arterienlappenplastiken. Die Teilnehmenden stärken ihre Planungssicherheit für rekonstruktive Eingriffe und verbessern ihr Gespür für spannungsfreie Nahtführung und Wundadaption. Zudem erlernen die Teilnehmenden onkologische Eingriffe wie Tumorexzisionen mit adäquaten Sicherheitsabständen und anschließender Defektdeckung durch Lappentechniken. Ergänzt wird das Training durch Techniken der Sakuladrüsenentfernung.

Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer

Preis des postgradualen Fortbildungsprogramms

Offizieller Programmpreis: 8.500 €

Dieser Preis beinhaltet:

  • PGCert. ifevet mit universitärem Zertifikat und ECTS-Leistungspunkten
  • Offizielle Prüfung (2 Prüfungsmöglichkeiten inklusive)
  • Vollständiger Zugang zur Lernplattform
  • Live-Webinare und akademische Lehrmaterialien
  • Keine späteren Zusatzkosten

*Hinweis: Das digitale Zertifikat ist im Programmpreis enthalten.

Nur bei Anforderung des universitären Zertifikats in physischer Form fällt eine zusätzliche, von der Universität erhobene Gebühr für Ausstellung und Versand an: 70 € (Europa) / 180 $ (außerhalb Europas).

Zahlungsmodalitäten

  • Zinsfreie Ratenzahlung (Optionen und Sonderkonditionen auf Anfrage verfügbar)
  • Einmalzahlung. Beinhaltet das vollständige Programm und die offizielle Prüfung

Zahlungsbedingungen

Die Anmeldung wird durch die Zahlung der Anmeldegebühr verbindlich.
Die verbleibenden Raten bei Ratenzahlung erfolgen per Bankeinzug in den ersten Tagen eines jeden Monats.
Alle Zahlungen müssen vor Abschluss des Programms vollständig geleistet sein.

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