Fortbildungsprogramm in Weichteilchirurgie bei Kleintieren
Berufliche Zusatzqualifikation (PGCert. ST Surg. ifevet)
zertifiziert von der
Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 96 Stunden anerkannt
Fortbildungsprogramm in Weichteilchirurgie bei Kleintieren
Berufliche Zusatzqualifikation (PGCert. ST Surg. ifevet)
zertifiziert von der
Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 96 Stunden anerkannt
Startdatum
12 Dezember 2026
Online-Zeiten
Samstag von 9:00 bis 18:30 Sonntag von 09:00 bis 14:30
Anzahl der Module
16 Module
Format
Online und Präsenzmodul in Deutschland (Oberhaching bei München)
Anzahl der Plätze
16 Plätze
ATF-Stunden
96
Startdatum
12 Dezember 2026
Online-Zeiten
Samstag 9-18:30 Sonntag 9-14:30
Anzahl der Module
16 Module
Format
Online und Präsenzmodul in Deutschland (Oberhaching bei München)
Anzahl der Plätze
16 Plätze
ATF-Stunden
96
- Beschreibung
- Referenten
- Programm
- Preise
Zertifikat
Nach Abschluss dieses postgradualen Fortbildungsprogramms in Weichteilchirurgie bei Kleintieren erhalten Sie ein international anerkanntes Zertifikat mit ECTS-Leistungspunkten, das in Kooperation mit der Universität Nebrija ausgestellt wird und Ihre Qualifikation erweitert:
Berufliche Zusatzqualifikation: PGCert. ST Surg. ifevet
Zertifikatsbescheinigung: Postgraduate Certificate in Small Animal Soft Tissue Surgery (ifevet)
Eine Qualifikation, die Ihre klinische Kompetenz hervorhebt und Ihnen Sicherheit im Umgang mit komplexen Fällen gibt.
Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 84 Stunden anerkannt. Eine Anerkennung erfolgt ausschließlich bei vollständiger Teilnahme an allen Live-Online sowie den praktischen Modulen.
Lernziele
- Anwendung aseptischer und rekonstruktiver Techniken
- Eigenständige Durchführung häufiger Weichteileingriffe
- Strukturiertes Vorgehen bei chirurgischen Patienten
- Management perioperativer Komplikationen
- Entwicklung klinischer Entscheidungsfähigkeit in OP-Situationen
Besondere Vorteile
- Erfahrene Dozent:innen (ECVS-Diplomates/-Residents, Fachtierärzt:innen)
- Fallbasierter Unterricht mit hoher Relevanz für die Praxis
- Kombination aus Theorie und praktischer Anwendung
- Zugang zu Aufzeichnungen und Lernplattform bis Kursende
Zielgruppe
- Tierärzt:innen mit wenig chirurgischer Erfahrung, die sicher operieren lernen möchten
- Praktizierende Tierärzt:innen, die ihre Technik und Entscheidungssicherheit verbessern möchten
Prüfungsmodalitäten
- Online-Abschlussprüfung (Multiple Choice) am Kursende
- Zwei Prüfungstermine zur Auswahl
- Zusätzlich: freiwilliger Probetest zur Selbstkontrolle
Dr. Eike Christian Kleinert
Leiter des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierarzt für Kleintierchirurgie
Dr. Sarah Balmer
Leiterin des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierärztin für Kleintierchirurgie und Fachtierärztin für Bildgebende Diagnostik
Dr. Johannes Schmutterer
Dr. med. vet. Diplomate of the European College of Veterinary Surgeons (ECVS) and Specialist in Small Animal Surgery Senior Surgeon, Frontier Small Animal Specialists, Munich
Prof. DR. Andrea Meyer-Lindenberg
Langjährige Leitung des Lehrstuhles für Chirurgie der Kleintiere an der LMU München, FTA Chirurgie, FTA Kleintiere
DR. Anna Trillig
Fachtierärztin für Kleintierchirurgie, Zusatzbezeichnung Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde beim Klein- und Heimtier
Julia Brettner
Fachtierärztin für Kleintierchirurgie. Dipl. ECVS (European College of Veterinary Surgeons)
Datum: 12. und 13. Dezember 2026
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Verständnis der aseptischen Prinzipien und deren Anwendung im OP
- Klassifikation chirurgischer Wunden und Auswahl geeigneter Verschlusstechniken
- Anwendung grundlegender Nahttechniken und chirurgischer Instrumente
- Einschätzung und Management häufiger Wundheilungsstörungen
- Einführung in spannungsfreie Wundverschlüsse und einfache rekonstruktive Techniken
Modulzusammenfassung
Dieses Einstiegsmodul legt das Fundament für alle weiteren chirurgischen Inhalte des Programms. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Grundlagen der aseptischen Technik, der Wundklassifikation und der chirurgischen Nahttechniken. Dabei werden auch typische Fehlerquellen und Komplikationen wie Wunddehiszenz oder Infektion thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der spannungsfreien Wundadaptation und der korrekten Materialwahl für verschiedene Indikationen. Abschließend wird ein Überblick über einfache Hautlappen- und Rekonstruktionstechniken gegeben, die in der täglichen Praxis angewendet werden können.
Referenten/Referentinnen: Dr. Nicola Hörtdörfer, Dr. Eike Kleinert, Dr. Anna Trillig
Datum: 12. und 13. Dezember 2026
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Anatomisches Verständnis des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege
- Planung und Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe im Bereich Ohr und BOAS
- Erkennen von Operationsindikationen und postoperativen Komplikationen
- Auswahl geeigneter chirurgischer Zugänge bei Gesichts- und Rachenpathologien
- Management und Nachsorge von Patienten mit Atemwegserkrankungen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul vermittelt praxisrelevante chirurgische Zugänge zu häufigen Erkrankungen des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege. Behandelt werden Operationstechniken wie die laterale Gehörgangsresektion, die Totalohrresektion mit Bullazugang (TECA/LBO) sowie die chirurgische Therapie des Brachycephalensyndroms (BOAS). Die Teilnehmenden lernen, wie man Staphylektomien, Nasenlocherweiterungen und Tonsillektomien sicher plant und durchführt. Neben der operativen Technik stehen auch die präoperative Auswahl geeigneter Patienten sowie das perioperative Management (Komplikationen, Schwellungen, Schmerztherapie) im Fokus.
Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig
Datum: 16. und 17. Januar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Planung und Durchführung von Eingriffen in der Mundhöhle und an den Speicheldrüsen
- Anwendung chirurgischer Techniken im Bereich des Ösophagus
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul vermittelt praxisnahe chirurgische Techniken zur Behandlung von Erkrankungen der vorderen gastrointestinalen Abschnitte. Thematisiert werden Operationen im Bereich der Mundhöhle (z. B. Lippenspalte, Gaumenspalte), der Speicheldrüsen (Sialadenektomie) sowie Ösophagus-Chirurgie (Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomien bei z.B. ösophagealen Fremdkörpern und weitere).
Referenten/Referentinnen: Julia Brettner
Datum: 16. und 17. Januar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung chirurgischer Eingriffe am Magen, Dünndarm, Dickdarm
- Einschätzung der chirurgischen Indikationen bei GI-Erkrankungen
- Umsetzung sicherer Nahttechniken und Leckagekontrolle im Magen-Darm-Trakt
- Management typischer postoperativer Komplikationen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul befasst sich mit den verbleibenden Abschnitten des Gastrointestinaltrakts und den angrenzenden Weichteilstrukturen. Im Fokus stehen Magen- und Dünndarmchirurgie (Gastrotomie, Gastropexie, Enterotomie, Enterektomie) sowie Operationen am Dickdarm (Typhlektomie, subtotale Colektomie, Colotomie). Die Teilnehmenden lernen, wie man intraoperative Leckagetests durchführt, die Versorgung des GI-Trakts strukturiert plant und die Risiken postoperativer Dehiszenzen minimiert. Ergänzt wird das Modul durch Empfehlungen zum Flüssigkeitsmanagement und zur perioperativen Antibiose bei GI-Eingriffen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Theresa Laufer
Datum: 6. und 7. Februar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Chirurgische Erkrankungen von Rektum und Anus
- Beurteilung und Versorgung perinealer Hernien und Weichteildefekte
- Erlernen der Techniken zur Sakuladrüsenentfernung und Analbeutelchirurgie
- Anwendung spannungsfreier Hernienrekonstruktionen
- Erkennen und Vermeiden typischer Komplikationen in der Perinealregion
Modulzusammenfassung:
Chirurgische Verfahren zur Versorgung perinealer Hernien und Techniken zur Entfernung der Analbeutel (Sakkulectomie). Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Rekonstruktion komplexer perinealer Defekte besprochen. Weiterführend werden verschiedene Arten von Hernien (abdominale, skrotale, umbilicale) sowie die Zwerchfellshernie und einfachere sowie komplexe Herniorrhaphie-Techniken behandelt. Ein besonderer Stellenwert liegt auf der differenzierten Indikationsstellung, der Wahl geeigneter Nahttechniken sowie der postoperativen Schmerz- und Komplikationskontrolle.
Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg
Datum: 6. und 7. Februar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Verständnis der Anatomie und vaskulären Versorgung von Leber, Pankreas, Milz und Nebennieren, sowie der Schilddrüse
- Durchführung häufiger Eingriffe an Leber, Gallenblase, Milz, Pankreas, Nebenniere und Schilddrüse
- Erkennen chirurgisch relevanter endokriner Erkrankungen
- Auswahl geeigneter Operationstechniken bei Tumoren und Fehlbildungen
- Management intra- und postoperativer Risiken bei Organoperationen
Modulzusammenfassung
In diesem Modul werden die häufigsten chirurgischen Indikationen im Bereich der endokrinen Organe und hepatobiliären Strukturen behandelt. Besprochen werden Techniken wie Leberbiopsie, Lobektomie, Cholezystektomie, partielle Pankreatektomie, Adrenalektomie, (Para)Thyreoidektomie und Splenektomie. Die Teilnehmenden lernen, wie man vaskuläre Anomalien wie portosystemische Shunts operativ angeht und wie man die Risiken bei Eingriffen an hochvaskularisierten Organen einschätzt und kontrolliert. Ergänzt wird das Modul durch praktische Hinweise zur Bildgebung, zur präoperativen Stabilisierung sowie zur differenzierten Nachsorge.
Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Felix Kempf
Datum: 20. und 21. Februar 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Umsetzung grundlegender chirurgischer Techniken an Kadavermodellen
- Erlernen verschiedener Nahttechniken
- Durchführung spannungsfreier Wundverschlüsse
- Optimierung manueller Fähigkeiten und Gewebeschonung
Modulzusammenfassung:
Dieses praktische Modul bietet eine intensive Übungseinheit zu den zentralen Themen des ersten Kurswochenendes. Die Teilnehmenden trainieren Naht- und Gewebetechniken als Grundlage für alle weiteren praktischen Übungen. Ziel ist es, eine solide Grundlage für die selbstständige Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe zu schaffen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert
Datum: 20. und 21. Februar 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Gehörgangsresektionen, Bullaosteotomie
- Enukleation
- Sialadenektomie, Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomie
- Versorgung perinealer Hernien und Analbeutelchirurgie
- Versorgung von Zwerchfellhernien und weiteren Hernien (abdominal, ..)
Modulzusammenfassung:
Im zweiten praktischen Modul werden chirurgische Eingriffe im Kopfbereich (Excl. BOAS) durchgeführt. Die Teilnehmer erlernen Gehörgangsresektionen und Speicheldrüsenentfernung sowie die Augapfelentfernung. Auch Eingriffe an der Speiseröhre werden mit durchgeführt. Ein weiterer Bestandteil des Übungswochenendes ist die chirurgische Versorgung perinealer Hernien, sowie Zwerchfellhernien und Hernien anderer Art.
Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert
Datum: 6. und 7. März 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Planung und Durchführung chirurgischer Zugänge zum Thoraxraum
- Identifikation thorakaler Strukturen und Auswahl des geeigneten Zugangswegs
- Anwendung gängiger Techniken bei Pleura- und Lungenerkrankungen
- Verständnis von Drainagetechniken und thorakaler Verschlusstechnik
- Einschätzung des perioperativen Risikos und Management postoperativer Komplikationen
Modulzusammenfassung:
In diesem Modul werden die Grundlagen der Thoraxchirurgie bei Kleintieren behandelt, mit besonderem Fokus auf den Zugang zur Brusthöhle. Die Teilnehmenden lernen interkostale Zugänge und die mediane Sternotomie als Standardverfahren kennen. Es werden häufige Indikationen wie Thoraxtrauma, pulmonale Massen und Pleuraergüsse diskutiert. Neben den Operationstechniken werden die Platzierung von Thoraxdrainagen, die Wiederherstellung des Unterdrucks und die postoperative Überwachung behandelt. Die Entscheidungskriterien zur Wahl des chirurgischen Zugangs werden anhand klinischer Fallbeispiele vertieft.
Referenten/Referentinnen: Dr. Carolin Werres, Felix Kempf
Datum: 6. und 7. März 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Einführung in die Prinzipien und Besonderheiten der onkologischen Chirurgie
- Behandlung wichtiger Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme
- Begleitende Therapiemöglichkeiten abseits der Chirurgie
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul beschäftigt sich mit dem großen Gebiet der onkologischen Chirurgie. Es bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme, häufig durchgeführte onkologische Operationstechniken werden genauer beleuchtet. Zudem werden Themen wie weiterführende Behandlung mittels Chemotherapie oder Strahlentherapie besprochen. Auch die unerlässliche Zusammenarbeit zwischen Internistik und Chirurgie wird thematisiert.
Referenten/Referentinnen: Felix Kempf
Datum: 10. und 11. April 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung von BOAS-Operationen
- Anwendung gastrointestinaler Standardverfahren (Enterotomie, Gastrotomie, Anastomosen)
- Techniken der Splenektomie
Modulzusammenfassung:
Das zweite praktische Wochenende steht im Fokus der gastrointestinalen Chirurgie. Eingriffe wie Enterotomie und Gastrotomie werden an Kadavermodellen umgesetzt und mit Techniken zur Leckagekontrolle kombiniert. Weiterführend werden Techniken der Splenektomie erlernt. Das Modul wird durch die einzelnen Eingriffe im Bereich der BOAS-Chirurgie (z. B. Gaumensegelkürzung, Nasenlocherweiterung) abgerundet.
Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert
Datum: 10. und 11. April 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Vertiefung der Eingriffe am Magen-Darm-Trakt
- Thoraxzugänge
- Lungenlappenresektionen
- Perikardfenestration
Modulzusammenfassung:
Im zweiten Teil des Wochenendes werden die erlernten Fähigkeiten der Magen-Darm-Chirurgie noch weiter vertieft und weitere Eingriffe durchgeführt. Die Splenektomie wird mit unterschiedlichen Methoden erlernt. Weiterführend werden Zugangstechniken zur Brusthöhle geübt incl. Drainagetechniken sowie Lungenlappenresektionen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert
Datum: 8. und 9. Mai 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe an den weiblichen und männlichen Genitalorganen
- Anwendung sicherer Techniken bei Kastration, Ovariohysterektomie und Episiotomie
- Chirurgisches Management von Erkrankungen der Prostata, des Penis und des Präputiums
- Beurteilung der Indikation bei urogenitalen Neoplasien und Fehlbildungen
- Kenntnis der Besonderheiten bei geschlechtsbezogenen Komplikationen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul widmet sich der chirurgischen Versorgung des weiblichen und männlichen Fortpflanzungstrakts. Im Vordergrund stehen bewährte Standardverfahren wie Ovariektomie, Ovariohysterektomie, Orchiektomie sowie fortgeschrittene Eingriffe bei pathologischen Veränderungen von Prostata, Penis oder Vulva. Die Teilnehmenden lernen praxisrelevante Techniken zur Episiotomie, Penektomie, zur Prostataomentalisierung und zur Versorgung kongenitaler Anomalien. Besonderes Augenmerk liegt auf dem chirurgischen Umgang mit genitalen Tumoren, perioperativer Hygiene und schmerzadaptierter Nachsorge.
Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Dr. Frederik Volz
Datum: 8. und 9. Mai 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Anatomisches Verständnis der ableitenden Harnwege und deren chirurgischer Zugänge
- Durchführung grundlegender Eingriffe an Niere, Ureter, Harnblase und Urethra
- Indikationsstellung bei urologischen Notfällen und chronischen Erkrankungen
- Planung und Umsetzung geeigneter Ureter- und Blasenchirurgien
- Nachsorge und Komplikationsmanagement bei urologischen Eingriffen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul behandelt chirurgische Verfahren zur Versorgung häufiger Erkrankungen des Harntrakts. Thematisiert werden Operationen wie Nephroureterektomie, Zystotomie, partielle Zystektomie, Urethrotomie und Urethrostomie (präskrotal, perineal, perineal-subtotal). Ergänzt wird der Inhalt durch Strategien zur Behandlung von Harnröhrenobstruktionen, der operativen Entfernung von Urolithen sowie dem Einsatz von Kathetersystemen und Stents. Die Teilnehmenden erwerben klinische Entscheidungsfähigkeit zur Auswahl invasiver vs. konservativer Maßnahmen und vertiefen ihr Wissen im Management postoperativer Komplikationen wie Harninkontinenz oder Stenosen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Frederik Volz
Datum: 5. und 6. Juni 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung häufiger urologischer Eingriffe: Zystotomie, Urethrostomie, Nephrektomie
- Leberchirurgie (Lobektomie, Biopsie)
- Operative Versorgung endokriner Organe (z. Adrenalektomie, Pankreatektomie)
- Optimierung chirurgischer Routinen und OP-Abläufe
Modulzusammenfassung:
Im fünften praktischen Modul liegt der Fokus auf Eingriffen an den urogenitalen, hepatobiliären und endokrinen Organen. Die Teilnehmenden führen Zystotomien und Nephrektomien durch und erlernen Verfahren zur Leber- und Nebennierenchirurgie. Besonderes Augenmerk liegt auf der schonenden Gewebehandhabung, dem blutungsarmen Operieren und der Vermeidung postoperativer Komplikationen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer
Datum: 5. und 6. Juni 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Hautlappenplastiken (Verschiebeplastiken, Arterienlappenplastiken)
- Anwendung lokaler Rekonstruktionstechniken bei Haut- und Weichteildefekten
- Verbesserung chirurgischer Planung und Schnittführung
- Anwendung onkologischer Resektionstechniken (Tumorfreischnitt, Mastektomie, Lymphknotenexzision)
- Integration rekonstruktiver Verfahren nach Tumorresektionen
- Analdrüsenentfernung
Modulzusammenfassung:
Das letzte praktische Modul fokussiert sich auf rekonstruktive Hauttechniken und onkologische Chirurgie. Geübt werden unter anderem Hautlappen wie H-Plastik, lokale Rotationslappen sowie die Versorgung komplexer Wundsituationen mittels Arterienlappenplastiken. Die Teilnehmenden stärken ihre Planungssicherheit für rekonstruktive Eingriffe und verbessern ihr Gespür für spannungsfreie Nahtführung und Wundadaption. Zudem erlernen die Teilnehmenden onkologische Eingriffe wie Tumorexzisionen mit adäquaten Sicherheitsabständen und anschließender Defektdeckung durch Lappentechniken. Ergänzt wird das Training durch Techniken der Sakuladrüsenentfernung.
Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer
Preis des postgradualen Fortbildungsprogramms
Offizieller Programmpreis: 8.500 €
Dieser Preis beinhaltet:
- PGCert. ifevet mit universitärem Zertifikat und ECTS-Leistungspunkten
- Offizielle Prüfung (2 Prüfungsmöglichkeiten inklusive)
- Vollständiger Zugang zur Lernplattform
- Live-Webinare und akademische Lehrmaterialien
- Keine späteren Zusatzkosten
*Hinweis: Das digitale Zertifikat ist im Programmpreis enthalten.
Nur bei Anforderung des universitären Zertifikats in physischer Form fällt eine zusätzliche, von der Universität erhobene Gebühr für Ausstellung und Versand an: 70 € (Europa) / 180 $ (außerhalb Europas).
Zahlungsmodalitäten
- Zinsfreie Ratenzahlung (Optionen und Sonderkonditionen auf Anfrage verfügbar)
- Einmalzahlung. Beinhaltet das vollständige Programm und die offizielle Prüfung
Zahlungsbedingungen
Die Anmeldung wird durch die Zahlung der Anmeldegebühr verbindlich.
Die verbleibenden Raten bei Ratenzahlung erfolgen per Bankeinzug in den ersten Tagen eines jeden Monats.
Alle Zahlungen müssen vor Abschluss des Programms vollständig geleistet sein.
Zertifikat
Nach Abschluss dieses postgradualen Fortbildungsprogramms in Weichteilchirurgie bei Kleintieren erhalten Sie ein international anerkanntes Zertifikat mit ECTS-Leistungspunkten, das in Kooperation mit der Universität Nebrija ausgestellt wird und Ihre Qualifikation erweitert:
Berufliche Zusatzqualifikation: PGCert. ST Surg. ifevet
Zertifikatsbescheinigung: Postgraduate Certificate in Small Animal Soft Tissue Surgery (ifevet)
Eine Qualifikation, die Ihre klinische Kompetenz hervorhebt und Ihnen Sicherheit im Umgang mit komplexen Fällen gibt.
Dieses Programm ist von der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) mit 84 Stunden anerkannt. Eine Anerkennung erfolgt ausschließlich bei vollständiger Teilnahme an allen Live-Online sowie den praktischen Modulen.
Lernziele
- Anwendung aseptischer und rekonstruktiver Techniken
- Eigenständige Durchführung häufiger Weichteileingriffe
- Strukturiertes Vorgehen bei chirurgischen Patienten
- Management perioperativer Komplikationen
- Entwicklung klinischer Entscheidungsfähigkeit in OP-Situationen
Besondere Vorteile
- Erfahrene Dozent:innen (ECVS-Diplomates/-Residents, Fachtierärzt:innen)
- Fallbasierter Unterricht mit hoher Relevanz für die Praxis
- Kombination aus Theorie und praktischer Anwendung
- Zugang zu Aufzeichnungen und Lernplattform bis Kursende
Zielgruppe
- Tierärzt:innen mit wenig chirurgischer Erfahrung, die sicher operieren lernen möchten
- Praktizierende Tierärzt:innen, die ihre Technik und Entscheidungssicherheit verbessern möchten
Prüfungsmodalitäten
- Online-Abschlussprüfung (Multiple Choice) am Kursende
- Zwei Prüfungstermine zur Auswahl
- Zusätzlich: freiwilliger Probetest zur Selbstkontrolle
Dr. Eike Christian Kleinert
Leiter des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierarzt für Kleintierchirurgie
Dr. Sarah Balmer
Leiterin des postgradualen Fortbildungsprogramms Weichteilchirurgie | Fachtierärztin für Kleintierchirurgie und Fachtierärztin für Bildgebende Diagnostik
Dr. Johannes Schmutterer
Dr. med. vet. Diplomate of the European College of Veterinary Surgeons (ECVS) and Specialist in Small Animal Surgery Senior Surgeon, Frontier Small Animal Specialists, Munich
Prof. DR. Andrea Meyer-Lindenberg
Langjährige Leitung des Lehrstuhles für Chirurgie der Kleintiere an der LMU München, FTA Chirurgie, FTA Kleintiere
DR. Anna Trillig
Fachtierärztin für Kleintierchirurgie, Zusatzbezeichnung Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde beim Klein- und Heimtier
Julia Brettner
Fachtierärztin für Kleintierchirurgie. Dipl. ECVS (European College of Veterinary Surgeons)
Datum: 12. und 13. Dezember 2026
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Verständnis der aseptischen Prinzipien und deren Anwendung im OP
- Klassifikation chirurgischer Wunden und Auswahl geeigneter Verschlusstechniken
- Anwendung grundlegender Nahttechniken und chirurgischer Instrumente
- Einschätzung und Management häufiger Wundheilungsstörungen
- Einführung in spannungsfreie Wundverschlüsse und einfache rekonstruktive Techniken
Modulzusammenfassung
Dieses Einstiegsmodul legt das Fundament für alle weiteren chirurgischen Inhalte des Programms. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Grundlagen der aseptischen Technik, der Wundklassifikation und der chirurgischen Nahttechniken. Dabei werden auch typische Fehlerquellen und Komplikationen wie Wunddehiszenz oder Infektion thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der spannungsfreien Wundadaptation und der korrekten Materialwahl für verschiedene Indikationen. Abschließend wird ein Überblick über einfache Hautlappen- und Rekonstruktionstechniken gegeben, die in der täglichen Praxis angewendet werden können.
Referenten/Referentinnen: Dr. Nicola Hörtdörfer, Dr. Eike Kleinert, Dr. Anna Trillig
Datum: 12. und 13. Dezember 2026
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Anatomisches Verständnis des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege
- Planung und Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe im Bereich Ohr und BOAS
- Erkennen von Operationsindikationen und postoperativen Komplikationen
- Auswahl geeigneter chirurgischer Zugänge bei Gesichts- und Rachenpathologien
- Management und Nachsorge von Patienten mit Atemwegserkrankungen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul vermittelt praxisrelevante chirurgische Zugänge zu häufigen Erkrankungen des äußeren Ohrs und der oberen Atemwege. Behandelt werden Operationstechniken wie die laterale Gehörgangsresektion, die Totalohrresektion mit Bullazugang (TECA/LBO) sowie die chirurgische Therapie des Brachycephalensyndroms (BOAS). Die Teilnehmenden lernen, wie man Staphylektomien, Nasenlocherweiterungen und Tonsillektomien sicher plant und durchführt. Neben der operativen Technik stehen auch die präoperative Auswahl geeigneter Patienten sowie das perioperative Management (Komplikationen, Schwellungen, Schmerztherapie) im Fokus.
Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig
Datum: 16. und 17. Januar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Planung und Durchführung von Eingriffen in der Mundhöhle und an den Speicheldrüsen
- Anwendung chirurgischer Techniken im Bereich des Ösophagus
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul vermittelt praxisnahe chirurgische Techniken zur Behandlung von Erkrankungen der vorderen gastrointestinalen Abschnitte. Thematisiert werden Operationen im Bereich der Mundhöhle (z. B. Lippenspalte, Gaumenspalte), der Speicheldrüsen (Sialadenektomie) sowie Ösophagus-Chirurgie (Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomien bei z.B. ösophagealen Fremdkörpern und weitere).
Referenten/Referentinnen: Julia Brettner
Datum: 16. und 17. Januar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung chirurgischer Eingriffe am Magen, Dünndarm, Dickdarm
- Einschätzung der chirurgischen Indikationen bei GI-Erkrankungen
- Umsetzung sicherer Nahttechniken und Leckagekontrolle im Magen-Darm-Trakt
- Management typischer postoperativer Komplikationen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul befasst sich mit den verbleibenden Abschnitten des Gastrointestinaltrakts und den angrenzenden Weichteilstrukturen. Im Fokus stehen Magen- und Dünndarmchirurgie (Gastrotomie, Gastropexie, Enterotomie, Enterektomie) sowie Operationen am Dickdarm (Typhlektomie, subtotale Colektomie, Colotomie). Die Teilnehmenden lernen, wie man intraoperative Leckagetests durchführt, die Versorgung des GI-Trakts strukturiert plant und die Risiken postoperativer Dehiszenzen minimiert. Ergänzt wird das Modul durch Empfehlungen zum Flüssigkeitsmanagement und zur perioperativen Antibiose bei GI-Eingriffen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Theresa Laufer
Datum: 6. und 7. Februar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Chirurgische Erkrankungen von Rektum und Anus
- Beurteilung und Versorgung perinealer Hernien und Weichteildefekte
- Erlernen der Techniken zur Sakuladrüsenentfernung und Analbeutelchirurgie
- Anwendung spannungsfreier Hernienrekonstruktionen
- Erkennen und Vermeiden typischer Komplikationen in der Perinealregion
Modulzusammenfassung:
Chirurgische Verfahren zur Versorgung perinealer Hernien und Techniken zur Entfernung der Analbeutel (Sakkulectomie). Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Rekonstruktion komplexer perinealer Defekte besprochen. Weiterführend werden verschiedene Arten von Hernien (abdominale, skrotale, umbilicale) sowie die Zwerchfellshernie und einfachere sowie komplexe Herniorrhaphie-Techniken behandelt. Ein besonderer Stellenwert liegt auf der differenzierten Indikationsstellung, der Wahl geeigneter Nahttechniken sowie der postoperativen Schmerz- und Komplikationskontrolle.
Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg
Datum: 6. und 7. Februar 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Verständnis der Anatomie und vaskulären Versorgung von Leber, Pankreas, Milz und Nebennieren, sowie der Schilddrüse
- Durchführung häufiger Eingriffe an Leber, Gallenblase, Milz, Pankreas, Nebenniere und Schilddrüse
- Erkennen chirurgisch relevanter endokriner Erkrankungen
- Auswahl geeigneter Operationstechniken bei Tumoren und Fehlbildungen
- Management intra- und postoperativer Risiken bei Organoperationen
Modulzusammenfassung
In diesem Modul werden die häufigsten chirurgischen Indikationen im Bereich der endokrinen Organe und hepatobiliären Strukturen behandelt. Besprochen werden Techniken wie Leberbiopsie, Lobektomie, Cholezystektomie, partielle Pankreatektomie, Adrenalektomie, (Para)Thyreoidektomie und Splenektomie. Die Teilnehmenden lernen, wie man vaskuläre Anomalien wie portosystemische Shunts operativ angeht und wie man die Risiken bei Eingriffen an hochvaskularisierten Organen einschätzt und kontrolliert. Ergänzt wird das Modul durch praktische Hinweise zur Bildgebung, zur präoperativen Stabilisierung sowie zur differenzierten Nachsorge.
Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Felix Kempf
Datum: 20. und 21. Februar 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Umsetzung grundlegender chirurgischer Techniken an Kadavermodellen
- Erlernen verschiedener Nahttechniken
- Durchführung spannungsfreier Wundverschlüsse
- Optimierung manueller Fähigkeiten und Gewebeschonung
Modulzusammenfassung:
Dieses praktische Modul bietet eine intensive Übungseinheit zu den zentralen Themen des ersten Kurswochenendes. Die Teilnehmenden trainieren Naht- und Gewebetechniken als Grundlage für alle weiteren praktischen Übungen. Ziel ist es, eine solide Grundlage für die selbstständige Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe zu schaffen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert
Datum: 20. und 21. Februar 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Gehörgangsresektionen, Bullaosteotomie
- Enukleation
- Sialadenektomie, Legen einer Ösophagussonde, Ösophagotomie
- Versorgung perinealer Hernien und Analbeutelchirurgie
- Versorgung von Zwerchfellhernien und weiteren Hernien (abdominal, ..)
Modulzusammenfassung:
Im zweiten praktischen Modul werden chirurgische Eingriffe im Kopfbereich (Excl. BOAS) durchgeführt. Die Teilnehmer erlernen Gehörgangsresektionen und Speicheldrüsenentfernung sowie die Augapfelentfernung. Auch Eingriffe an der Speiseröhre werden mit durchgeführt. Ein weiterer Bestandteil des Übungswochenendes ist die chirurgische Versorgung perinealer Hernien, sowie Zwerchfellhernien und Hernien anderer Art.
Referenten/Referentinnen: Dr. Sarah Balmer, Dr. Eike Kleinert
Datum: 6. und 7. März 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Planung und Durchführung chirurgischer Zugänge zum Thoraxraum
- Identifikation thorakaler Strukturen und Auswahl des geeigneten Zugangswegs
- Anwendung gängiger Techniken bei Pleura- und Lungenerkrankungen
- Verständnis von Drainagetechniken und thorakaler Verschlusstechnik
- Einschätzung des perioperativen Risikos und Management postoperativer Komplikationen
Modulzusammenfassung:
In diesem Modul werden die Grundlagen der Thoraxchirurgie bei Kleintieren behandelt, mit besonderem Fokus auf den Zugang zur Brusthöhle. Die Teilnehmenden lernen interkostale Zugänge und die mediane Sternotomie als Standardverfahren kennen. Es werden häufige Indikationen wie Thoraxtrauma, pulmonale Massen und Pleuraergüsse diskutiert. Neben den Operationstechniken werden die Platzierung von Thoraxdrainagen, die Wiederherstellung des Unterdrucks und die postoperative Überwachung behandelt. Die Entscheidungskriterien zur Wahl des chirurgischen Zugangs werden anhand klinischer Fallbeispiele vertieft.
Referenten/Referentinnen: Dr. Carolin Werres, Felix Kempf
Datum: 6. und 7. März 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Einführung in die Prinzipien und Besonderheiten der onkologischen Chirurgie
- Behandlung wichtiger Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme
- Begleitende Therapiemöglichkeiten abseits der Chirurgie
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul beschäftigt sich mit dem großen Gebiet der onkologischen Chirurgie. Es bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Tumorerkrankungen der einzelnen Organsysteme, häufig durchgeführte onkologische Operationstechniken werden genauer beleuchtet. Zudem werden Themen wie weiterführende Behandlung mittels Chemotherapie oder Strahlentherapie besprochen. Auch die unerlässliche Zusammenarbeit zwischen Internistik und Chirurgie wird thematisiert.
Referenten/Referentinnen: Felix Kempf
Datum: 10. und 11. April 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung von BOAS-Operationen
- Anwendung gastrointestinaler Standardverfahren (Enterotomie, Gastrotomie, Anastomosen)
- Techniken der Splenektomie
Modulzusammenfassung:
Das zweite praktische Wochenende steht im Fokus der gastrointestinalen Chirurgie. Eingriffe wie Enterotomie und Gastrotomie werden an Kadavermodellen umgesetzt und mit Techniken zur Leckagekontrolle kombiniert. Weiterführend werden Techniken der Splenektomie erlernt. Das Modul wird durch die einzelnen Eingriffe im Bereich der BOAS-Chirurgie (z. B. Gaumensegelkürzung, Nasenlocherweiterung) abgerundet.
Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert
Datum: 10. und 11. April 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Vertiefung der Eingriffe am Magen-Darm-Trakt
- Thoraxzugänge
- Lungenlappenresektionen
- Perikardfenestration
Modulzusammenfassung:
Im zweiten Teil des Wochenendes werden die erlernten Fähigkeiten der Magen-Darm-Chirurgie noch weiter vertieft und weitere Eingriffe durchgeführt. Die Splenektomie wird mit unterschiedlichen Methoden erlernt. Weiterführend werden Zugangstechniken zur Brusthöhle geübt incl. Drainagetechniken sowie Lungenlappenresektionen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Anna Trillig, Dr. Eike Kleinert
Datum: 8. und 9. Mai 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung häufiger chirurgischer Eingriffe an den weiblichen und männlichen Genitalorganen
- Anwendung sicherer Techniken bei Kastration, Ovariohysterektomie und Episiotomie
- Chirurgisches Management von Erkrankungen der Prostata, des Penis und des Präputiums
- Beurteilung der Indikation bei urogenitalen Neoplasien und Fehlbildungen
- Kenntnis der Besonderheiten bei geschlechtsbezogenen Komplikationen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul widmet sich der chirurgischen Versorgung des weiblichen und männlichen Fortpflanzungstrakts. Im Vordergrund stehen bewährte Standardverfahren wie Ovariektomie, Ovariohysterektomie, Orchiektomie sowie fortgeschrittene Eingriffe bei pathologischen Veränderungen von Prostata, Penis oder Vulva. Die Teilnehmenden lernen praxisrelevante Techniken zur Episiotomie, Penektomie, zur Prostataomentalisierung und zur Versorgung kongenitaler Anomalien. Besonderes Augenmerk liegt auf dem chirurgischen Umgang mit genitalen Tumoren, perioperativer Hygiene und schmerzadaptierter Nachsorge.
Referenten/Referentinnen: Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, Dr. Frederik Volz
Datum: 8. und 9. Mai 2027
Format: Streaming
Kompetenzen und Lernziele:
- Anatomisches Verständnis der ableitenden Harnwege und deren chirurgischer Zugänge
- Durchführung grundlegender Eingriffe an Niere, Ureter, Harnblase und Urethra
- Indikationsstellung bei urologischen Notfällen und chronischen Erkrankungen
- Planung und Umsetzung geeigneter Ureter- und Blasenchirurgien
- Nachsorge und Komplikationsmanagement bei urologischen Eingriffen
Modulzusammenfassung:
Dieses Modul behandelt chirurgische Verfahren zur Versorgung häufiger Erkrankungen des Harntrakts. Thematisiert werden Operationen wie Nephroureterektomie, Zystotomie, partielle Zystektomie, Urethrotomie und Urethrostomie (präskrotal, perineal, perineal-subtotal). Ergänzt wird der Inhalt durch Strategien zur Behandlung von Harnröhrenobstruktionen, der operativen Entfernung von Urolithen sowie dem Einsatz von Kathetersystemen und Stents. Die Teilnehmenden erwerben klinische Entscheidungsfähigkeit zur Auswahl invasiver vs. konservativer Maßnahmen und vertiefen ihr Wissen im Management postoperativer Komplikationen wie Harninkontinenz oder Stenosen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Frederik Volz
Datum: 5. und 6. Juni 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Durchführung häufiger urologischer Eingriffe: Zystotomie, Urethrostomie, Nephrektomie
- Leberchirurgie (Lobektomie, Biopsie)
- Operative Versorgung endokriner Organe (z. Adrenalektomie, Pankreatektomie)
- Optimierung chirurgischer Routinen und OP-Abläufe
Modulzusammenfassung:
Im fünften praktischen Modul liegt der Fokus auf Eingriffen an den urogenitalen, hepatobiliären und endokrinen Organen. Die Teilnehmenden führen Zystotomien und Nephrektomien durch und erlernen Verfahren zur Leber- und Nebennierenchirurgie. Besonderes Augenmerk liegt auf der schonenden Gewebehandhabung, dem blutungsarmen Operieren und der Vermeidung postoperativer Komplikationen.
Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer
Datum: 5. und 6. Juni 2027
Format: Präsenzveranstaltung
Kompetenzen und Lernziele:
- Hautlappenplastiken (Verschiebeplastiken, Arterienlappenplastiken)
- Anwendung lokaler Rekonstruktionstechniken bei Haut- und Weichteildefekten
- Verbesserung chirurgischer Planung und Schnittführung
- Anwendung onkologischer Resektionstechniken (Tumorfreischnitt, Mastektomie, Lymphknotenexzision)
- Integration rekonstruktiver Verfahren nach Tumorresektionen
- Analdrüsenentfernung
Modulzusammenfassung:
Das letzte praktische Modul fokussiert sich auf rekonstruktive Hauttechniken und onkologische Chirurgie. Geübt werden unter anderem Hautlappen wie H-Plastik, lokale Rotationslappen sowie die Versorgung komplexer Wundsituationen mittels Arterienlappenplastiken. Die Teilnehmenden stärken ihre Planungssicherheit für rekonstruktive Eingriffe und verbessern ihr Gespür für spannungsfreie Nahtführung und Wundadaption. Zudem erlernen die Teilnehmenden onkologische Eingriffe wie Tumorexzisionen mit adäquaten Sicherheitsabständen und anschließender Defektdeckung durch Lappentechniken. Ergänzt wird das Training durch Techniken der Sakuladrüsenentfernung.
Referenten/Referentinnen: Dr. Johannes Schmutterer, Dr. Sarah Balmer
Preis des postgradualen Fortbildungsprogramms
Offizieller Programmpreis: 8.500 €
Dieser Preis beinhaltet:
- PGCert. ifevet mit universitärem Zertifikat und ECTS-Leistungspunkten
- Offizielle Prüfung (2 Prüfungsmöglichkeiten inklusive)
- Vollständiger Zugang zur Lernplattform
- Live-Webinare und akademische Lehrmaterialien
- Keine späteren Zusatzkosten
*Hinweis: Das digitale Zertifikat ist im Programmpreis enthalten.
Nur bei Anforderung des universitären Zertifikats in physischer Form fällt eine zusätzliche, von der Universität erhobene Gebühr für Ausstellung und Versand an: 70 € (Europa) / 180 $ (außerhalb Europas).
Zahlungsmodalitäten
- Zinsfreie Ratenzahlung (Optionen und Sonderkonditionen auf Anfrage verfügbar)
- Einmalzahlung. Beinhaltet das vollständige Programm und die offizielle Prüfung
Zahlungsbedingungen
Die Anmeldung wird durch die Zahlung der Anmeldegebühr verbindlich.
Die verbleibenden Raten bei Ratenzahlung erfolgen per Bankeinzug in den ersten Tagen eines jeden Monats.
Alle Zahlungen müssen vor Abschluss des Programms vollständig geleistet sein.
Erfahrungsberichte unserer Teilnehmenden
Erfahrungsberichte unserer Teilnehmenden
Kontaktieren Sie uns
Wenn Sie Informationen zu einem unserer Fortbildungsangebote anfordern möchten, können Sie das folgende Formular ausfüllen oder uns telefonisch bzw. per E-Mail kontaktieren.
- +49 176 43137529
- [email protected]
- Von 10:00 bis 18:00 Uhr (Mo–Fr)
Information anfordern
Kontaktieren Sie uns
Wenn Sie Informationen zu einem unserer Fortbildungsangebote anfordern möchten, können Sie das folgende Formular ausfüllen oder uns telefonisch bzw. per E-Mail kontaktieren.
- +49 176 43137529
- [email protected]
- Von 10:00 bis 18:00 Uhr (Mo–Fr)